Die beste Nachricht des deutsch sprechenden Lodgebesitzers war, dass die Tiere erst ab Mittag/ Nachmittag rauskommen, Da es ihnen vorher viel zu kalt ist. Das können wir gut verstehen und darum dürfen alle solange schlafen, wie sie wollen. Das gelingt nicht wirklich so toll, da die Gruppenreise neben uns schon im Dunkeln die Zelte abbaut und wir natürlich wachwerden, und wenn man seit 9.00 Uhr im Bett liegt, muss ich spätestens um 7.00 morgens das Zelt Richtung Toilette verlassen. Trotzdem ist es schön danach wieder in den warmen Schlafsack zu krabbeln. Zum Frühstück freue ich mich auf meinen warmen Porrige mit Caramelgeschmack. Frank kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Aber schön ist es ohne Druck zu frühstücken, Salomea geht es inzwischen schon etwas besser. Aber viel isst sie nicht. Leider müssen wir die Zelte abbauen, da wir in den Mahangu Game Park fahren wollen. Ich hoffe auf mehr Elefanten und wir alle wollen einen Leoparden oder Löwen sehen.
Erst um12.30 fahren wir los, Tisch und Stühle können da bleiben, weil wir eine zweite Nacht bleiben wollen.
Der Park ist nicht weit und schon sehen wir die üblichen Kudus, Springböcke, Antilopen, und wir fahren langsam, aber keine Wildkatze ist zu sehen. Dafür als neue Tiere: Paviane, mit ganz blauen Hoden. Und auch Nilpferde, div. Vögel etc. Beim großen Baobab Baum machen wir eine kleine Pause, sonst dürfen wir ja nicht aussteigen.
Frank entscheidet sich irgendwann einen anderen Weg zu fahren und ich denke, das wir es nicht dürfen, als wir drei schöne Elefanten auf dem Weg sehen. Sie sind sehr nah bei uns und lassen sich nicht durch uns stören. Es dauert wirklich lange bis wir weiter fahren dürfen. Immer wieder sehen wir einzelne Elefanten.
Dann geht es zum einzigen Wasserloch, das 11 km in die andere Richtung liegt, aber auf keinen Fall sollten wir weiter fahren, da würde sei Strecke zu schlecht, sagte die Frau am Eingang und auch nicht vom Weg abfahren. Also fuhren wir 11 km, 13 km, kein Wasserloch zu sehen und auch keine anderen Menschen, der Weg wurde immer sandiger, so dass ich irgendwann echt Panik hatte, wir könnten stecken bleiben und wären doch vom Weg abgekommen. Die Frau hatte mich so eindringlich davor gewarnt, nicht weiter zu fahren, dass ich Frank eindringlich bat umzukehren. Dumm von mir, denn den Weg, den wir danach ausprobiert haben, war noch schlimmer. Was wir daraus lernen: afrikanische Zeit und km Angaben sollte man nicht mit deutscher Pedanterie ernst nehmen. Aber eigentlich hatten wir auch ohne Wasserloch viele schöne Tiere gesehen.




Tolle Elefantenfotos! Da hat sich der Park ja doch sehr gelohnt!
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