Olifantrus war tatsächlich der schönste Campingplatz im Etosha. Dort waren wir noch sehr für uns. Und der Ausguck bot einen guten Blick auf das Wasserloch. Nachdem wir viele Kilometer gefahren sind und viele Springböcke, Zebras, Kudus u.a. gesehen haben, kamen wir in Okaukuejo an, dort waren viele Menschen, aber auch ein wunderschönes Wasserloch, an dem gerade sechs Elefanten tranken und spielten. Es war auch ein Kleiner dabei. Endlich konnte ich sie etwas länger beobachten, doch leider waren sie schon auf dem Rückweg und zogen bald weiter. Die Löwen hatten wir auch gerade verpasst. Dafür schöne Vögel fotografiert.
Und wieder ins Auto und zu den nächsten Wasserlöchern bis zu Halali, unserem nächsten Campingplatz, sind es noch weitere 90 km. Am Nachmittag wird es im Auto doch echt warm. Auf dem Weg sahen wir wieder viele Springböcke, heartbeast, Zebras, Giraffen etc.
Aber wir waren dann doch froh, nach einem Tag im Auto auf ruckeliger Straße in Halali anzukommen. Der Campingplatz gleicht vielleicht doch eher einem deutschen, die Wagen stehen sehr eng aneinander, es gibt Gemeinschaftswaschräume und nach der vielen Einsamkeit mögen wir die vielen Menschen gar nicht mehr.
Aber es gibt ein schönes Wasserloch, an dem wir wieder ein Nashorn sehen. Zwei Löwen liegen weit entfernt unter einem Baum. Sie sind faul liegen und schlafen und sind kaum zu sehen. Aber als es dunkel geworden ist, hören Salomea und ich ein wunderbares Konzert. Die Hyänen rufen und lachen, es sieht so aus als wollten sie die Löwen ärgern. Irgendwann wird es dem Löwen zu viel und er brüllt tief und laut. Leider können wir nichts davon sehen, aber die jene mit dem Löwen zu hören ist sehr beeindruckend. Danach gehen wir schlafen und wieder ist ein Tag zu Ende.
Unsere letzter Tag im Etosha beginnt früh, weil die Gruppen rechts und links von uns schon im Dunkeln aufbrechen. Ich laufe schnell zum Wasserloch, aber kein Tier will bei der Kälte am Morgen etwas trinken.
Unsere Fahrt führt uns durch einen einsamen Weg, die Straße ist so holprig wie noch nie, aber da endlich sehen wir sie, drei Elefanten eine Mutter mit zwei kleinen, sie grasen und gehen langsam weiter. Wir sehen immer mehr Tiere und zum Schluss noch einen einsamen, großen Elefanten direkt an der Straße. Am Ende besuchen wir noch das Fort Nambutoni, essen ein Eis und verlassen den Park. Am Ausgang werden wir noch kontrolliert, ob wir Fleisch mit haben. Zum Glück hatten wir es vorher aus dem Kühlschrank raus genommen und in eine Tasche gesteckt. Direkt hinter der Ausfahrt ist unser Campingplatz. Onguma Tamboti, Mit einem privaten Badezimmer und einem schönen Pool, an dem wir den Tag ausklingen lassen.
Ich wäre gerne noch einen Tag länger im Park geblieben.


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Wie schön, dass Ihr so viele Tiere gesehen habt. Wir hatten auf die Löwen 3 Tage warten müssen. Bin so gespannt auf Eure Fotos!
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