Das ist Urlaub, schon um 6.00 Uhr morgens läutet der Wecker, da wir um 6.45 Uhr durch das zweite Tor zur größten Düne Namibias, Sossusvlei, fahren wollen. Wir zittern, da es nur 7 Grad und noch richtig dunkel ist, aber die anderen Camper packen auch zusammen. Wir hatten ja das Glück innerhalb des Nationalparks übernachten zu können, so dass wir schon bei den ersten sein können, die morgens die Düne besteigen können. Um 6.50 fahren wir ohne Frühstück und ohne Kaffee los, zunächst 60km auf einer Teerstraße und als es langsam heller wird staunen wir nur über die fantastische Dünenlandschaft, die rechts und links der Straße zu sehen ist. Bei km 45 sehen wir, wie schon eine Gruppe von 20 Personen die Düne 45 besteigt und wir wundern uns, weil Juliane den Reiseführer schon vor etwas längerer Zeit gelesen hatte und nicht mehr genau wusste, ob wir irgendwas falsch machen, wenn wir jetzt weiter fahren. (Herdentrieb lässt grüßen) Am Ende der 60 km schließt sich 5 km eine Fahrt durch tiefen Sand an. Also erstmal alle die letzte Toilette benutzen und den Reifendruck auf 1,8 bar rauslassen und los geht das Abenteuer. Frank fährt einfach durch den tiefen Sand, der Weg ist nicht so eindeutig, aber es macht mächtig Spaß, vor allem als Beifahrerin. Und dann sehen wir die große Düne ‚big Daddy‘. Wir schnappen uns die vielen Wasserflaschen und laufen erstmal an der Düne vorbei und steigen dann die Düne hoch….und rutschen immer wieder zurück, so dass wir langsam hoch kommen. Manchmal wird es sehr steil und dann ist es richtig anstrengend, gut, dass wir so früh losgefahren sind. Voller Elan keuchen wir bald und legen immer wieder Pausen ein. Da es rechts und links ziemlich steil runter geht, hat Matthea ein bisschen Angst und muss ihren ganzen Mut zusammennehmen, um weit hoch zu gehen. Der Ehrgeiz verlässt uns und nach 2/3 beschließen wir den Abstieg, denn auch Frank mag die Höhe nicht wirklich. Die anderen von uns sind sehr dankbar und wir beschließen, dass wir an unserer Kondition arbeiten müssen. Aber heute nicht. Der Weg zurück geht zwar schnell, da wir einfach die Düne runter laufen können, aber er zieht sich durchs Dead Vlei, wo ich viele Fotos mache. Ich bin von den unterschiedlichen Farben sehr beeindruckt. Es war zwar echt anstrengend, aber es hat sich gelohnt, es war alles wirklich unbeschreiblich. Also zurück durch den Sand und vor der Teerstraße muss Frank zum ersten Mal die Reifen vollpumpen. Aber wir hatten das Equipment ja alles an Board. Es klappt hervorragend. Und dann freuen wir uns auf ein Mittagslunch in dem Restaurant auf dem Campingplatz. Wir haben einen Bärenhunger. Nach Bratwurst, Pommes und Salat gehts weiter in den Sesriem Canyon. Eine 30 m tiefe Schlucht, die der Fluss gegraben hat, ein kleiner Spaziergang und dann zurück ins Auto. Ab zur nächsten ATM Maschine. Dort kann ich immer nur eine gewisse Menge Bargeld abholen und für die Wohnung in Swakopmund brauchen wir eine Menge Bargeld. Hier bekommt man total viele Scheine, da die höchste Schein 200 doller beträgt, das ist ca. 12 Euro. Die Fahrt zu unserem nächsten Campingplatz geht langsam voran, mir fallen fast die Augen zu. Aber dort bekommen wir einen sehr schönen Platz mit eigener Toilette und Dusche. Es gibt eine schöne warme Dusche. Wir kochen zum ersten Mal Nudeln mit Tomatensoße. Und um 20.30 Uhr gehen wir alle schlafen, es ist schon seit 19.00 Uhr dunkel. Der nächtlichen Toilettengang gestaltet sich sehr einfach, da der Vollmond die Nacht taghell erleuchtet. Ab 4.30 fühlen wir uns wie in Bayern auf dem Bauernhof. Der Hahn krächzt. 







waaaaaaaahnsinn….!!!!!
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