Von Windhoek in die Wüste

Nach einem reichhaltigen Frühstück und einem weiteren Einkauf mussten wir erstmal tanken. Da die Ausfahrt blockiert war, gestaltete sich die Abfahrt von der Tankstelle etwas schwierig. Nach etwas Aufregung schaffte Frank aber die Ausfahrt Richtung sesriem unserem Ziel für die Nacht. Erstmal 100 km Asphalt Straße waren kein Problem bis die Frage aufkam, sollen wir nicht „Hummeldumm“ hören ? Juliane schrie auf: „Wo ist der Stick mit der gesamten Musik und Hörbüchern?“ In Gedanken sah sie ihn noch im Hotel liegen. Hecktisches Suchen begann Frank, fuhr an den Seitenstreifen. Gerade als wir beschlossen hatten zurück zu fahren, fand Juliane den Stick in ihrer Hosentasche. Nach 100 km folgte nun unsere erste Gravel Road. Für Matthea eine ganz tolle Massage. Wir waren überrascht wie gut das Fahren doch ging und gewöhnten uns an das Ruckeln schnell. Auch Juliane kam gut vorran. Ein Highlight war die Fahrt über den spreedghood Pass, den Juliane mit etwas Bauchweh entgegen gesehen hatte, überrascht stellte sie fest, dass sie an den höchsten Punkt des Passes gefahren war. Eine tolle Aussicht lud zur Mittagspause ein. Runter fuhr Frank. Doch da die Straße gut befestigt war, ging es ziemlich gut. Unser nächster Halt war Solitaire, wo wir den berühmten Apfelkuchen aßen. Den Besten in ganz Namibia. Dem können wir nur zu stimmen. Die Kinder freuten sich ebenfalls über die leckere heiße Schokolade. Die Fahrt dauerte länger als wir vermutet hatten, daher kamen wir erst um 17 Uhr im sesriem campsite an. Zum ersten Mal mussten wir also unsere Zelte aufbauen. Da wir alle bei der Einweisung gut aufgepasst hatten, ging dies aber ohne Probleme. Unser campsite war Nummer 5 und ein schöner großer Platz für uns. Die gemeinschaftlichen sanitären Anlagen waren nicht weit von unserem Platz entfernt und waren von der Sauberkeit völlig ok. Der absolute Höhepunkt des Tages war das nachgeholte Geburtstagsessen von Juliane in der Sussovlei lodge. Da es schon um 18 Uhr dunkel wurde, war unser vorher reservierte Tisch, der draußen stand, mit schönen Lichtern dekoriert. Es gab ein Buffet mit Vorspeisen und Nachspeisen und 5 Köche, die an verschiedenen Grills standen und Fleisch,Fisch und japanische Nudeln für uns zubereiteten. Unter den Fleischsorten waren Zebras, Onyx, Kudus ,Sträuße und Springböcke zu finden, aber auch Schwein und Huhn und noch vieles mehr. Die Atmosphäre war einmalig. Nach dem Nachtisch gingen wir mit unseren Stirnlampen im Dunkeln zurück zu unserem campsite, wo Salomea ihre auf dem Hinweg verlorene Taschenlampe wieder fand. Danach gingen wir alle schnell ins Bett. Die Nacht war für manche sehr kalt, für manche aber auch sehr angenehm. Doch Juliane schlief fast garnicht, weil sie so aufgeregt auf den nächsten Tag war. Es war aber bequemer als gedacht und der Platz war für alle ausreichend. Ein schöner Tag ging um 22.00 Uhr zu Ende.

Join the Conversation

  1. Avatar von Unbekannt

1 Comment

  1. Toller Bericht! Man ist mitten drin bei euch! Ich bin gespannt, wann ihr den ersten Elephant seht!

    Like

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten