10. Tag Besuch einer Farm

Die Hoada Campsite liegt wieder wunderschön zwischen Granitfelsen mit eigenen Sanitären Anlagen.

Um 8.30 treffen wir uns mit Deska, dem Guide, den Katrin letztes Jahr kennen gelernt hat. Mit zwei niederländischen Familien gehen wir eine Stunde durch die Steppe zu seiner Farm. Er hatte mal 70 Kühe, aber da es seit vier Jahren nicht mehr geregnet hat, sind es nur noch 10 Kühe und etliche Ziegen. Ursprünglich hat das Land mal einem weißen Farmer gehört, der als er ging, das Land Deskas Vater überlassen hat. Jetzt hat die Comunity der Gegend den Campingplatz als weitere Einnahme Quelle, was angesichts des Wetters sehr wichtig ist. Die Verwaltung etc. wirkt sozialistisch, da die Gewinne allen zugute kommen. Deska erzählt viel und dann sollen we ihm helfen sein Haus zu bauen. Ein traditionelles Haus Süd Stöcken und Lehm. Es ist sehr klein, aber es reicht zum Schlafen. Seine Mutter rührt für uns die richtige Mischung an, Eseldunk, Lehm und Erde vermischt mit Wasser. Dann geht es wie beim Brotbacken, sagt sie plötzlich auf deutsch und knetet die Erde. Danach sind wir dran und formen große Kugeln daraus, die wir dann zwischen die Stäbe des Hauses verteilen. Nach dem Händewaschen gibt es noch Krapfen, auf dem offenen Feuer zubereitet. Noch ein Blick in den Garten, in demKürbis, Mais und vieles mehr wächst.

Matthea und Salomea haben sich mit den drei kleinen Kindern angefreundet. Gummibärchen und Lutscher sorgten für Freude aber nicht alle Kinder konnten damit etwas anfangen. Sie kannte es nicht. Der einjährige Sohn von Deska krabbelte umher und seine Abwehrkräfte müssen echt stark sein. Wir blieben fast zwei Stunden dort, so dass der einstündige Rückweg in der heißen Sonne anstrengend wurde.

Daher waren wir froh den Nachmittag zu entspannen. Endlich konnte ich in die Hängematte und alle erfrischten sich im Pool, nur leider waren die Fliegen tatsächlich sehr nervig. Wir hätten vielleicht doch mit den e-bikes einen Ausflug machen sollen ä.

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  1. Avatar von Unbekannt

1 Comment

  1. Waahnsinn…! Ihr kommt echt in den Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung…! Das macht so eine Campingtour wirklich aus…!
    Häuserbauen, inklusive….!

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